Gestern Samstag, 11.05.13, war ich mit Daniel, Martha, Gabi, Agnes, Erna und Kurt auf der rechten Talseite in der oberen Leventina (zwischen Rodi und Faido) unterwegs.
ROUTE:
Rodi / Mentlen (945m) - Mascengo (1040m) - Prato Leventina (1043m) - Dalpe (1192m) - Cimafroda (1370m) - Polpiano (1365m) - Vallascia (1245m) - Piana Selva (1095m) - Faura (788m) - Cascata Piumogna (771m) - Isola (711m) - Faido (755m)
Weitere Fotos im Picasa-Webalbum:
Die Fotos von Martha im Picasa-Webalbum:
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Route auf swisstopo mit map.schweizmobil.ch |
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Streckenlänge ca. 16 km; 600 m aufwärts, 800 m abwärts |
In Rodi, wo wir mit dem Postauto von Airolo her angekommen sind, starten wir um 08:45. Das Dorf Dalpe erreichen wir um 10:30 und in Faido kommen wir gegen 14 Uhr an.
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In sanftem Anstieg führt der Weg Richtung Mascengo / Prato. |
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Nordföhn ! |
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Gleich drei Brücken stehen uns hier zur Auswahl |
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Vorbei an einem ersten Wasserfall |
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Auf der gegenüberliegenden Talseite zeigt sich der Gipfel des 2662 Meter hohen Pécian; er liegt zwischen dem Lukmanierpass und der Leventina. |
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Blick zurück:
Links unten das Dorf Rodi, wo wir losgewandert sind und rechts die Kirche von Prato Leventina. Die weisse Linie ganz hinten ist die Druckleitung zwischen dem Ritomsee und dem Kraftwerk in Piotta. Dort führt auch die Ritombahn hoch.
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In Dalpe ....... |
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...... blicken wir auf einen mächtigen Wasserfall (Cascata), der sich rund einen halben Kilometer hinter dem Dorf befindet.
(Foto von einer früheren FF-Wanderung nach Dalpe)
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Ein Einheimischer erklärt uns gestenreich den Weg zum Wasserfall.
(Foto von Kurt) |
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Wir wählen aber schliesslich einen oberen Weg,
auf dem wir den Wasserfall leider nur hören und nicht sehen werden.
Will man direkt an den Wasserfall gelangen,
muss man ab Dalpe den unteren Weg wählen (-> -> ->)
und vermutlich über den gleichen Weg zurückkehren.
Kurz vor Faido werden wir später beim unteren Piumogna-Wasserfall vorbeikommen. |
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Zum Wasserfall muss man in Dalpe diesem Wegweiser
nach "Cascata della Piumogna 10 min" folgen. |
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Bei Cimafroda / Polpiano, dem höchsten Punkt unserer Wanderung (1370m) überqueren wir den Piumogna, der kurz unterhalb der Brücke über den Wasserfall in die Tiefe stürzt. |
Das Val Piumogna ist bei Wanderern und
Bergsteigern sehr beliebt, da es Ausgangspunkt von verschiedenen
Wanderungen ist. Das Tal ist von hohen Bergen umgeben wie der Pizzo
Campo Tencia (3072 m ü. M.), der Pizzo Penca (3038 m ü. M.) und der
Pizzo Forno (2907 m ü. M.). Im oberen Teil des Val Piumogna befindet
sich die auf 2140 Meter gelegene Campo Tencia Hütte.
Durch das Piumogna-Tal fliesst der
gleichnamige Bach Piumogna. Die Quellen der Piumogna befinden sich im
Campo Tencia Gletscher und beim Lago di Morghirolo, einem Bergsee am
oberen Ende des Tals. Südlich von Dalpe bildet die Piumogna einen
ersten eindrucksvollen Wasserfall, welcher auch vom Dorf aus sichtbar
ist. Unterhalb des Dorfes fliesst der Bach durch eine Schlucht und
bildet schließlich einen letzten Wasserfall bei Faido, kurz bevor er
in den Fluss Tessin mündet.
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Das breite Flussbett des Piumogna |
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Zwischen der Brücke über den Piumogna und Vallascia gehen wir über einen breiten und ruppigen Weg, der vermutlich für Bau- oder Waldarbeiten planiert worden ist. |
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Mittagsrast auf einer Waldlichtung bei Vallascia |
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Dort drüben, auf der gegenüberliegenden Talseite, verläuft der Wanderweg über die Strada alta Leventina. |
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Nach unserem Rastplatz bei Vallascia kommen wir von der planierten Baumaschinen-Piste wieder auf einen schönen Wanderpfad, der ins Tal hinunter führt. |
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Nochmals ein Zoomblick hinüber zum Pécian (links)
und zum dahinterliegenden (100 Meter höheren) Pécianett. |
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Oberhalb von Faido ...... |
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.... bewundern wir den untersten Piumogna-Wasserfall. |
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Tiefblick auf Faido |
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Dem Ticino entlang ..... |
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..... erreichen wir das Dorf Faido
und den etwa eine Viertelstunde entfernt liegenden Bahnhof. |
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Beim Bahnhof in Faido finden wir keine Einkehrmöglichkeit.
Alle umliegenden Hotels (und auch der Bahnhofkiosk) sind vermutlich für immer und ewig geschlossen. Wir beschliessen darum, unsere Rückfahrt in Airolo zu unterbrechen und dort einzukehren, bevor wir wieder in den ziemlich wolkenverhangenen Norden zurückkehren. |
Allen herzlichen Dank fürs Mitkommen.
Beat
Vielen Dank Beat für diese herrliche Frühlingswanderung. LG Martha
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