Samstag, 18. Oktober 2014

Zum Speer (Walensee -> Toggenburg)

Heute Samstag waren wir zwischen dem Walensee und dem Toggenburg unterwegs. Von Niederschlag ob Amden sind wir bis Rietbach ob Krummenau gewandert. In etwa der Weghälfte haben wir dabei den Speer bestiegen. Am Anfang und zum Abschluss der Tour gehörten zudem zwei Sesselbahnfahrten zum heutigen Programm.

Mit dabei:
Marcel, Yvonne, Hedi, Hans, 
Christina, Lisbeth, Berti, Rolf, 
Ursula, Therese, Kurt, Georges

ROUTE:
Amden -> Niederschlag, 1294m -
Strichboden, 1310m - Hinter Höhi, 1421m -
Oberchäseren, 1646m -
Stelli, 1775m - Speer, 1950m - Stelli, 1775m -
Schilt, 1636m - Bütz, 1560m - Allmen, 1110m - 
Rietbach, 1115m -> Krummenau

Weitere Bilder im Picasa-Webalbum:
Speer

Fotos von Christina:
Wanderung auf den Speer
  


Route zwischen Niederschlag ob Amden und Rietbach ob Krummenau
mit Aufstieg zum Speer.
Bergfahrt Amden -> Niederschlag mit Mattstock-Sesselbahn
Talfahrt Rietbach -> Krummenau mit Wolzenalp-Sesselbahn
(swisstopo mit map.schweizmobil.ch)  

Streckenlänge ca. 14 km; 750 m aufwärts, 950 m abwärts, T2
Ankunft mit der Mattstock-Sesselbahn 
von Amden her bei der Bergstation Niederschlag 
mit dem Bergrestaurant Walau.

Um 10 Uhr beginnen wir die Wanderung in Richtung Oberchäseren / Speer. 
Auf dem Speer-Gipfel kommen wir um 12:30 Uhr an 
und um 16:15 Uhr beenden wir die Wanderung 
mit der Talfahrt auf der Wolzenalp-Sesselbahn von Rietbach nach Krummenau.

Wetter und Umgebung zeigen sich von der besten Seite. 
Hier ein erster Weitblick zum Tödi.

Stossverkehr Richtung Speer



Tödi

Säntis

Um zum Speer (hinten in Bildmitte) zu gelangen, 
umwandern wir den Mattstock auf seiner gegenwärtig schattigen Nordseite.

Speer

Aufblick zur Mattstock-Nordflanke, 
der wir in Richtung Alp Oberchäseren entlanggehen. 
Die Aufstiegsroute zum Mattstock verläuft auf seiner Südostseite. 
(Für den 650-Meter-Aufstieg werden ab Niederschlag 1:50 Std. angegeben.)



Südliche Fortsetzung der Speerkette mit Federispitz und Schafberg:  
Tatsächlich ein etwas kriegerischer Anblick,
diese gegen den Himmel gerichteten "Speerspitzen".



Die Churfirsten-Kette.
Links aussen: Chäserrugg / Hinderrugg, unser Wanderziel vor einer Woche.



Taleingang zum Glarner Haupttal.

Die Alpwirtschaft der Alp Oberchäseren


Der Speer-Gipfel nun direkt vor uns. 
Bei "Stelli, 1775m" 
liegt die Verzweigung mit dem Abstecher zum Gipfel.
Wir sind nicht die Ersten, 
die heute auf dem Speer-Gipfel stehen werden
(und auch nicht die Letzten).







Blick zurück zum Mattstock.


"Stelli, 1775": 
Hierhin werden wir nach dem Abstecher 
zum Speer-Gipfel zurückkehren 
und anschliessend Richtung Toggenburg 
(-> Schilt / Krummenau) weitergehen.


Kurze Kraxelstelle zwischen Nagelfluhbrocken hindurch.



Ankunft auf dem Speer-Gipfel. 
Die "billigen Plätze" für die Mittagsrast sind auf dem Grashang unter dem Gipfel.

"Speer, 1950m" (1951m) 
Von Norden her führt ein weiss-blau-weiss markierter "Kletterweg" zum Speer.
Siehe dazu hikr.org-Berichte: Klettersteig Speer

Blick auf die Linthebene und den (oberen) Zürichsee.

Wattwil und Ebnat-Kappel. 
Das Nebelmeer dahinter hat sich noch nicht aufgelöst.

Für Platz-Reservationen auf der Speer-Gipfelterrasse
sind Amden-Weesen-Tourismus 
und Toggenburg-Tourismus zuständig.

Auf dem Speer-Gipfel 
treffen vier St. Galler Gemeindegrenzen zusammen:
Schänis / Ebnat-Kappel / Nesslau / Amden.
Siehe dazu: map.geo.admin.ch -> Gemeindegrenzen

Der Speer ist der höchste Nagelfluh-Berg Europas.
Nagelfluh-Gestein wird wegen seines Aussehens 
auch als "Beton des lieben Gottes" bezeichnet.

Ein kleiner Flecken vom Walensee 
(beim See-Ausfluss in den Linthkanal bei Weesen).


Zürichsee und Obersee



Mittagsrast:
Hans und Hedi auf den "billigen Plätzen".

Schichtwechsel am Speer.





Abstieg vom Speer, nun Richtung Toggenburg.





Tödi

Mattstock

Drüben, über die Speer-Nordflanke,
führt der auf dem Speer-Gipfelwegweiser angezeigte 
weiss-blau-weiss markierte "Kletterweg".

Auch hier im Abstieg haben wir eine kurze Kraxelpassage ......

...... durch Fels wie Beton zu meistern.

Gratüberquerung vor dem Speermürli (oben), 
dem nördlichen Ausläufer der Speer-Kette. 
Rechts hinten der Alpstein mit dem Säntis.



Hier auf der Toggenburger-Seite 
sind Wege und Weiden stellenweise ziemlich feucht.

Zoomblick zum Zürichsee 
mit dem Seedamm und den beiden Inseln Ufenau und Lützelau.

Säntis

Die Toggenburger Seite der Churfirsten.

Alp Bumoos



Auf Alp Hotteien (Gatter, 1227m) .....

...... machen wir einen Zwischenhalt vor der Clubhütte des Skiclubs Wattwil.
Unsere beiden einheimischen Wattwiler Skiclübler Hans & Hedi 
 bleiben anschliessend hier "hängen", ......

....... allerdings unter Aufsicht des SCW-Lawinenhundes.




Ende der Wanderung: 
"Rietbach, 1115m", 
bei der Bergstation der Wolzenalp-Sesselbahn.

Speer

Mit der bequemen Sesselbahnfahrt hinunter nach Krummenau 
 ersparen wir uns den rund einstündigen 400-Meter-Fussabstieg.


"Krummenau, 713m": 
In viereinhalb Stunden zum Speer.


Allen herzlichen Dank
für die Begleitung.
Beat

Weitere INFOS (teilweise umgekehrte Route): 
- tagblatt.ch: Aufstieg zum höchsten Nagelfluhberg 
- wanderrouten.ch (Nelly): Amden - Speer - Krummenau 
- Zu-Fuss-Wanderblog von Thomas Widmer: Vom Toggenburg hinüber nach Amden 
- amden-weesen.ch: Amden – Krummenau: «von Sesselbahn zu Sesselbahn»

Bergwirtschaften unterwegs:
- Bergrestaurant Walau
- Alp Oberchäseren
- Wolzenalp

Kommentare:

  1. Und plötzlich war ich in Wattwil allein im Zug, ohne dass ich mich von euch allen verabschiedet hätte. Vielen Dank Beat für den einmaligen Tag, es hat einfach alles gestimmt. Berti

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  2. Hallo Beat und Mitwanderer, mit 100 km Fernsicht auf dem Speer ein einmaliges Erlebnis. vielen Dank fürs Organisieren. Rolf und Ursula.

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  3. PS. Platztickets wären am Sonntag auf dem - im Bericht erwähnten - Mattstock ob Amden ebenfalls nützlich gewesen. Aber es ist halt schon so, wo es schön ist, sind auch andere.
    Danke Beat für den informativen Bericht. Eine dir bekannte Schännerin :-)))

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