Samstag, 29. März 2014

Auf dem "Lötschberger" im Oberwallis: Brig / Naters - Lalden - Eggerberg

Heute Samstag haben wir den untersten Abschnitt der Lötschberger-Südrampe (-> "Wanderweg Lötschberger") zwischen Brig / Naters und Eggerberg begangen.
Der neue "Lötschberger"-Abschnitt zwischen Lalden und Naters ist im vergangenen September eröffnet und inzwischen von den Schweizer Wanderwegen für den Prix Rando 2014 nominiert worden. 
Der Weg führt über zahlreiche neu erstellte Natursteintreppen und luftige Metallstege. 

Mit dabei:
Martha, Cornelia, Erna

Weitere Bilder im Picasa-Webalbum:

Bilder von Martha:
Brig-Eggerberg
 

Route auf dem "Wanderweg Lötschberger" zwischen Brig / Naters und Eggerberg.


Streckenlänge ca. 12 km; 550 m aufwärts, 400 m abwärts
Wir beginnen die Wanderung um 10:15 Uhr beim Bahnhof Brig, überqueren die Rhonebrücke hinüber nach Naters, wo wir nach dem Besuch des Beinhauses zum Panoramaweg und zum "Lötschberger"-Wanderweg aufsteigen. 
Kurz nach 15 Uhr werden wir die Wanderung bei der Bahnstation in Eggerberg beenden 
und mit dem "Lötschberger"-Zug nach Brig zurückfahren.

Blick auf unsere erste Wegetappe, den Panoramaweg über Naters. 
Am felsigen Berghang weist das von Heinz Julen geschaffene grosse Petersdom-Gemälde auf den Eingang zum Schweizergarde-Museum hin.

Das Gardemuseum ist auch direkt über den Festungsweg von Z'Brigg her erreichbar, dann verpasst man allerdings den Panoramaweg ......

....... mit den zwei neuen und luftigen Metallstegen.

In Naters gehen wir einen kurzen Umweg über den Beinhausweg zur Kirche 
und wagen dort einen Blick ins Beinhaus.

1514 wurde das Beinhaus von Naters erbaut. Es gehört zu den schönsten der Schweiz. 
30'000 Schädel und Gebeine warten auf die Auferstehung. Am Tag des jüngsten Gerichtes. 
Die Inschrift mahnt uns Lebenden:
"Was ihr seid, das waren wir. Was wir sind, das werdet ihr."



Durch den Friedhof ......


..... gelangen wir zum Kreuzweg und so zum Panoramaweg ob Naters.

Eine der Stationen am Kreuzweg, 
welcher vom Friedhof hinauf zur Kapelle Mariahilf führt.




Die Kirche von Naters mit dem Beinhaus (rechts daneben).

Die Montage der beiden Metallbrücken des Panoramawegs 
erfolgte mit Hilfe eines Helis.
YouTube-Video über die Bauarbeiten: Panoramaweg Naters

Tiefblick auf Naters






Blick nach Süden, über Brig hinweg, zum Glishorn (2525 m.ü.M.)

Reissfeste Felssicherung über dem Panoramaweg.
In den Felsstollen und Kavernen der ehemaligen Artilleriefestung Naters 
befindet sich neben dem Gardemuseum auch das Festungsmuseum.

Wegpunkt "Gardemuseum 730m" .......

....... beim Eingang zum Schweizergarde-Museum Naters.
Darüber das von weitem sichtbare Petersdom-Gemälde
welches der Zermatter Künstler und Architekt Heinz Julen geschaffen hat.
(Garde- und Festungsmuseum sind jeweils an Samstagen 
zwischen 1. Juni und 31. Oktober allgemein geöffnet.)

Tiefblick zum Bahnhof Brig. 
Davor die Strassenbrücke über den Rotten / die Rhone, 
welche wir zu Beginn der Wanderung überquert haben.





Aufwendig erstellte Steintreppen.

Eine uuuuh-lange Pinien-Prozessionsspinner-Prozession überquert den Treppen-Weg.
Oben in den Ästen sind die Gespinst-Nester zu erkennen.
(VORSICHT: Das Gift auf den Härchen dieser Raupen 
wirkt hochgradig allergisch auf Haut, Augen und Atemwegsorgane!)


Über die Doppelbrücke rechts führt die alte Lötschbergbahn-Bergstrecke den "Lötschberger" von der Südrampe in den Bahnhof Brig hinein.




Der Weg verläuft nun entlang ......
...... der Drieschtneri-Suone. 
Die BLS versorgt damit die Berieselungsanlagen mit Wasser 
für den Schutzwald über ihren Bahnanlagen.




Bei der Herfahrt von Visp nach Brig 
haben wir durchs Zugfenster Ausschau gehalten nach dem Weg oben am Hang ....

..... auf dem wir nun unterwegs sind.

Mittagsrast an einem der zahlreichen Picknickplätze entlang dem "Lötschberger".





Um 13 Uhr erreichen wir ungefähr die Wegmitte zwischen Brig / Naters und Eggerberg.

Auf einem nächsten kühnen Metallsteg überqueren wir .......

....... die Schlucht mit dem Mundbach, 
der aus dem Gredetschtal fliessend 
unten bei Gamsen in den Rotten / die Rhone mündet.




Der Weg überrascht immer wieder mit neuen abwechslungsreichen Stellen, die man beim Blick auf die Landeskarte gar nicht ohne weiteres erwarten würde.




Das sind keine Metall-Geländer, sondern Wasserrohre der Berieselungsanlage 
für den Schutzwald über den BLS-Bahnanlagen.




Tiefblick zum Campingplatz und Thermalbad Brigerbad.






Beim Aussichtspunkt ......

..... und Rastplatz hoch über Brigerbad .....

...... wechselt der "Lötschberger"-Wanderweg
vorübergehend auf die untere Seite der "Lötschberger"-Bahnlinie 
und führt nun der Doppelspur entlang weiter bis zur Bahnstation Lalden.







Blick durch eine Bahnunterführung für den Weg 
zwischen Brigerbad und dem Safrandorf Mund weiter oben.

Wir erreichen die Bahnstation Lalden.

Das BLS-Stationsgebäude Lalden mit ......
....... einer Info-Tafel: 
Der ganze Wanderweg entlang der Lötschberger-Südrampe 
zwischen Hohtenn - Ausserberg - Eggerberg - Lalden - Naters - Brig
hat eine Länge von 26 km und benötigt insgesamt 8-9 Gehstunden.

Kurz nach Lalden gehen wir wieder oberhalb der Bahngeleise.



Blick auf Visp mit dem Zugang ins Vispertal, welches sich hinten bei Stalden ins Mattertal nach Zermatt und ins Saastal verzweigt.

Durchblick zur Mischabel-Gruppe zwischen Saastal und Mattertal.



Das Industrieareal der Lonza-Werke in Visp.

Bei der BLS-Bahnstation Eggerberg beenden wir die Wanderung 
und fahren mit dem "Lötschberger" der Südrampe entlang abwärts zurück nach Brig.

Herzlichen Dank
an Martha, Cornelia und Erna
für die Begleitung.
Beat
Weitere INFOS: 
- wandersite.ch: http://www.wandersite.ch/Tageswanderung/634_Oberwallis.html  
- wanderland.ch (Route 61): Walliser Sonnenweg / Etappe 4 / Ausserberg - Brig 
- IG Wanderweg Lötschberger: Link zur Broschüre

Kommentare:

  1. Herzlichen Dank für diese wunderschöne Wanderung und den ausführlichen Rückblick. LG Martha

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  2. Ich geniesse die Fotos auf diesem Blog. Liebe Grüsse Jürg. PS : Bin noch nicht so lange am Bloggen.

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