Sonntag, 27. September 2015

Von Mund nach Ausserberg / VS: Suonenwanderung Gorperi & Niwärch

Heute Sonntag (27.09.15) waren wir zwischen Mund und Ausserberg im Oberwallis unterwegs. Wir sind den beiden Suonen Gorperi und Niwärch entlang gewandert, welche Wasser aus dem Baltschiedertal zu den Rhonetalhängen an der Lötschberg-Südrampe ob Visp leiten. 
 
ROUTE:
Mund 1200m - 
Färchu, 1299m - Ober Brich, 1295 - Hohwang, 1147m - P. 1131m - 
Gorperi Suon - 
Ze Steinu im Baltschiedertal, 1287m / 1296m - 
Niwärch Suon - 
Choruderri, 1259m - Stolleneingang, 1265m - 
Lowigrabe - Niwärch, 1185m - 
Ausserberg, 1008m - Ausserberg Station, 931m

 FF-Blog zur gleichen Wanderung vor vier Jahren:
15.10.11 / Von Mund nach Ausserberg - den Suonen Gorperi und Niwärch entlang

Mit dabei:
Heidi & Rolf, Barbara, 
Bettina, Ursula, Ursi, 
Britta, Kurt, Maria

Weitere Bilder im Picasa-Webalbum:
GorperiNiwaerch / 27.09.15
(Die untersten 34 Bilder im Google+ Webalbum sind von Ursula, Barbara und Britta)
  
Niwärch Suone

Wanderroute zwischen Mund und Ausserberg
entlang der Gorperi und der Niwärch Suone.
Der ausgesetzte Niwärch-Suonenweg 
kann in einem 1.6 km langen Stollen (mit Taschenlampe!) umgangen werden.
Streckenlänge ca. 16 km, 350 m aufwärts, 600 m abwärts, T3.
(swisstopo mit map.schweizmobil.ch)

Die Suonen im Baltschiedertal oberhalb von Visp. 
Quelle: Blog von Andreas Gossweiler

Mund, 1200m:
Um 09:45 Uhr beginnen wir die Wanderung in Mund in Richtung Färchu / Brich. 
Um 12:45 Uhr ereichen wir Ze Steinu, hinten im Baltschiedertal, 
wo wir Mittagspause machen. 
Kurz nach 15 Uhr beenden wir die Wanderung in Ausserberg.

Mund
Blick zurück auf das Dorf Mund.



Matterhorn

Mischabelgruppe







Visp



Das Bietschhorn im Norden liegt zwischen dem Baltschiedertal und dem Lötschental.



Beim Wegpunkt P. 1131 erreichen wir die Gorperi Suone ........

......... und folgen ihr Richtung Ze Steinu im Baltschiedertal.



"Gorperie 2.4":
Die Entfernung bis zur Wasserfassung am Baltschiederbach beträgt 2.4 km.


In mehreren kurzen Stollen heisst es ......

 ....... "Kopf einziehen".



Die horizontale Felsrille 
gehört vermutlich zu einer Wegspur auf der gegenüberliegenden Talseite.

Der "schwindelerregende Höhepunkt" entlang der Gorperi-Suone ......

........ ist der "Chänilzug Mehrheji".
Auf einem schmalen Balken gehend, 
der links neben dem Suonen-Kännel "in der Luft liegt", ........

...... blickt man beidseits der Füsse in die gähnende Tiefe .......

....... oder man schaut halt besser anderswohin.
Der "Chänilzug" kann durch einen seitlichen Stollen allerdings auch umgangen werden.











Blick zurück (talauswärts) zur Mischabelgruppe im Süden.
Um nach Ze Steinu zu gelangen, wird auf diesem Steg, 
 hier beim P. 1216, der Baltschiederbach überquert.








Ze Steinu, 1287m
Den etwas unübersichtlichen Wegverlauf (Suonenwege / Stollenweg) 
in der Umgebung von Ze Steinu kann man am besten 
auf einem gezoomten map.geo.admin.ch-Kartenausschnitt verfolgen.
 Für den anschliessenden Aufstieg zur Niwärch-Suone bestehen drei Varianten. 
Wir werden nach der Mittagsrast den Zugangsweg beim P. 1296 wählen.

Siehe dazu auch hikr.org-Bericht:  
http://www.hikr.org/tour/post26796.html

Dieser Steg führt uns hinüber zum Rastplatz, 
den wir schon vor vier Jahren gewählt haben.



Aufbruch zum nächsten Suonen-Abenteuer, 
jenes entlang der Niwärch-Suone.

Hier beim P. 1296 
folgen wir dem Wegweiser Richtung "Niwärch Wasserleitung / Ausserberg".
Weiter talaufwärts gelangt man in 5 Stunden 
zur Baltschiederklause SAC auf 2783 m.ü.M.





Hier bietet sich die letzte Gelegenheit, 
auf einem allerdings sehr steilen Weg, 
zum Eingang des 1.6 km langen Stollens abzusteigen, .......

......... um den nun folgenden ......

........ stellenweise luftig ausgesetzten Niwärch-Suonenweg zu umgehen.




(Bild von Britta)





Verunglückt am 25. April 1933,
im Alter von 12 Jahren.
Der Weg auf der gegenüberliegenden Talseite, 
den wir zuvor begangen haben.
(Bild von Britta)

Dieses Brett sollte gelegentlich ersetzt werden!



Balkon mit Aussicht aber ohne Geländer!










Zoomblick zum "Chänilzug Mehrheji" .......

...... auf der gegenüberliegenden Talseite.  
(Bild von Britta)
Bei Choruderri 
(ca. 250 Meter vor dem südlichen Stolleneingang) 
sind wir zurück auf sicherem Boden.

Stolleneingang, 1265m

Das Südportal des 1.6 km langen Niwärch-Stollens, 
durch den das Suonenwasser geleitet wird 
und der zur Umgehung des luftigen Suonenwegs dient.






Blick ins Rhonetal Richtung Visp 
links mit dem Zufluss der Vispa aus dem Vispertal zur Rhone hin.

Wir gehen hier weiterhin entlang der Niwärch-Suone.




Niwärch, 1185m:
Schlussabstieg ins Dorf Ausserberg.

Vermutlich das Bortelhorn / Punta del Rebbio:
Dieser Gipfel (3194 m.ü.M.) liegt rund 10 km südöstlich von Brig 
auf der Grenze Schweiz-Italien.

Mag nicht gekämmt werden, ......
....... obwohl Heidi dazu bereit und dafür ausgerüstet wäre.

Ausserberg








Ausserberg Bahnhof, 931m
Schlussrunde ......

....... im Gartenrestaurant beim Hotel Bahnhof in Ausserberg.

Kurz nach 16 Uhr fahren wir mit dem BLS-Lötschberger hinunter nach Brig.

Allen herzlichen Dank
für die Begleitung.
Beat

Kommentare:

  1. Lieber Beat - die Wanderung war sooo schön und "brettermässig" verrückt!
    Dir ganz herzlichen Dank für die wie immer perfekte Organisation und den Blog.
    243 Fotos...
    Vielen Dank auch allen Wanderfreunden, die mit dabei waren. Tolles Team; wir haben viel gelacht unterwegs.
    Bis bald mit Euch allen auf der nächsten Tour.
    Liebe Grüsse
    Britta

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  2. Lieber Beat
    Eine wunderschöne, spektakuläre Wanderung mit Nervenkitzel.
    Vielen herzlichen Dank fürs Organisieren und für den tollen Blog.
    Liebe Grüsse Ursula

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  3. Da hätte mich mein Mann glaube ich ans "Leitseil" nehmen müssen. Soooo ganz schwindelfrei bin ich nicht!!! Die Lötschberg Südrampe vor 3 Jahren machte uns aber auch viel Spass und beinhaltete doch etwas weniger "Nervenkitzel". Schöne Bilder und wie immer toller Blog, danke Beat... es lässt sich so ganz schwindelfrei mitwandern. LGr Sylvia

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  4. Salü Beat, diese Wanderung war SUPER!!!! Es hat mir viel Spass gemacht. Diese Wanderung hatte ich schon lange auf meiner Wanderliste,
    vielen Dank für die gute Führung.
    Danke auch den Mitwanderer das ihr mich eingeladen habt zu dieser Wanderung, es hat mich mega gefreut!!!! Liebe Grüsse Maria



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  5. Komme spät aber richtig guter Beitrag über eine Wanderung in diesem wunderschönen Tal. Danke

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